Kunstmacher-Blog

Dies ist der Blog von Kunstmacher.net. Hier erfahren Sie allerlei Neuigkeiten über das Atelier Silke Bölts. Ob gerade eine prominente lebensgroße Kuh auf dem Arbeitstisch steht oder eine neue Serie an bemalten Designer- Schweinen für einen Konzern gefertigt wird. Über unsere erfolgreichen Stadtmarketing- Aktionen und besondere Geschenkideen halten wir Sie hier auf dem Laufendem.

 

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Aktuelle Gemeinschaftsausstellung Kunstbahn- Open-Air-Galerie im Hasetal

Draisinenspass im Hasetal entlang der Open-Air-Galerie

 

Seit 2005 gibt es mitten im Erholungsgebiet Hasetal Draisinenfahrten auf der stillgelegten Bahnstrecke zwischen Quakenbrück und Fürstenau. Die Streckenlänge für die drei Abschnitte beträgt jeweils 8-10km.

Entlang der Strecke erwarten Sie Holzpferde, Riesenblumen, gestaltete Baumstämme, Skulpturen und phantasievolle Aktionskunst. Eine Strecke voller Kultur steht bereit. Im Vorbeifahren kommen Sie aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Künstler aus Norddeutschland und den Niederlanden haben die Draisinenstrecke in eine Open-Air-Galerie mit mehr als 50 Exponaten verwandelt.

Einige Kunstwerke sind in der Landschaft versteckt, andere Skulpturen oder Phantasiegebilde stehen auf stabilen Podesten direkt an der Bahnstrecke.

Zwei Werke aus dem Ateleir Silke Bölts erwarten Sie hier: das EM-Schwein mit einer Länge von 150cm und die Instalation "Krötenwanderung", bestehend aus 6 knallbunten Fröschen und einem Froschkönig.

Von Mai bis Oktober sind die Exponate im Hasetal ausgestellt. Die Kultur auf Draisinentour ist ein nachhaltig angelegtes Projekt und wird immer eine Entdeckung wert sein, denn die Exponate werden von Jahr zu Jahr wechseln.

 Open-Air-Galerie Hasetal Kunstbahn Prospekt

Open-Air-Galerie Hasetal Kunstbahn Prospekt

Die ausstellenden Künstler:

ReinhART Dasenbrock, Katja Reincke, Gabriele Matzke, Ulrich Jorkiewicz, Kunstschule im Meppener Kunstkreis e.V., Samtgemeinde Artland, Herbert Lübbers, Grundschule Wachtum, Schulzentrum Hasetal Herzlake, Paul Gontschar, Dorfgemeinschaft Böen e.V., Gemeinde Steinfeld, Melanie Kuipers, Josef Schnetlage, Ferienhof Nyenhuis, Adri C. de Fluiter, Karin van der Molen, Emke van Dam, AG Kreatives Gestalten- Gelbrinkschule Löningen, Bippener Metallbau GmbH, Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück gGmbH, Samtgemeinde Neuenkirchen, Silke Bölts, Madir E. Tix, Maria Kraatz

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Eine "Riesensauerei" vor St. Georg in Nördlingen

Rieser Nachrichten vom 24.04.2010

 

 

Rieser Nachrichten- Eine Riesensauerrei vor St. Georg in Nördlingen

Eine "Riesensauerei" vor St. Georg in Nördlingen

Gestern Vormittag trafen 220 Plastikschweinchen- fein verpackt und "eingepfercht" auf einem LKW- in Nördlingen ein. 2. Vorsitzende Uschi Finck, Geschäftsstellenleiterin Susanne Vierkorn und Stefan Kirchner vom AK Handel vom Stadtmarketing "Nördlingen ist´s wert!" betätigten sich als "Viehhändler", entluden die "Ringelschwänzchen", lösten das Verpackungsmaterial und plazierten kleine, große, sitzende und stehende Schweine auf dem Platz vor St. Georg. Die lustigen Tiere werden bemalt und sollen ab Juni vor und in Nördlinger Geschäften für Furore sorgen. Uschi Finck, die die "So- G´sell-so-Aktion" initiierte, war begeistert vom Interesse der Passanten, die ihren Augen nicht trauten angesichts der "Riesensauerei"": "Einige entschlossen sich spontan vor Ort und gaben bei Susanne Vierkorn weitere Bestellungen für die lustigen Gesellen auf". Um 14.00 Uhr war der Platz geleert, die Besitzer hatten ihre Tiere abgeholt und man darf schon jetzt gespannt sein, mit wie viel Kreativität sich die bunte Schweineherde dann ab Juni in der Stadt verteilt. Geplant ist, die fertig bemalte Sauerei dann noch einmal bei passender Gelegenheit am Marktplatz im großen Kreis zu präsentieren.

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Neue Stadtaktion in Nördlingen

220 Schweine wurden am Freitag, 23.04.2010 als Rohlinge in Nördlingen angeliefert

 

Nördlingen hat Schwein!

Am Abend der heiligen drei Könige geht die Frau des Lodenwebers Hans Dauser spät abends noch einmal aus dem Haus. Ihr Mann hat sie geschickt, einen Krug Bier zu besorgen. Am Löpsinger Tor sieht sie eine offensichtlich entlaufene Sau, die ihr Hinterteil genüsslich an dem schweren Holztor reibt. Die gute Frau traut ihren Augen nicht - das Tor, das längst verschlossen sein müsste, bewegt sich! Es scheint nur angeleht. Hier stimmt etwas nicht! Frau Dauser scheucht zunächst die Sau mit dem Ausruf "So G'sell, so!" vom Tor weg und rennt so schnell ihre Füße sie tragen, wieder nach Hause und erzählt die Sache ihrem Mann. Der schlägt Alarm, der Bürgermeister lässt Sturm läuten. In aller Eile wird das Tor gesichert. Der Wächter des Löpsinger Tores wird noch in der gleichen Nacht verhaftet. Unter der Folter gesteht er, Geld vom Oettinger Grafen Hans angenommen zu haben, damit er das Tor nur angelehnt lässt. Gegen Morgen wollte der Fürst mit einer bewaffneten Schar die Stadt einnehmen. Doch nun stehen sie vor verschlossenen Türen. Das Schwein konnte Nördlingen davor bewahren, eingenommen zu werden.

An die Legende angelehnt, werden diesen Sommer bislang 220 Schweine (Tendenz steigend), bunt und individuell bemalt in der Nördlinger Innenstadt zu bewundern sein. Die ersten werden Anfang Juni schon der gespannten Öffentlichkeit präsentiert.

Schweine in Nördlingen Schweine in Nördlingen Schweine in Nördlingen

Ein toller Anblick: 220 Schweine in strahlendem Weiss, aufgereiht am Daniel in der Innenstadt Nördlingens. Nicht nur die Kinder hatten Ihre Freude an den Schweinen und dem schönen Wetter.

bemalte Schweine für Kirchner, Farben Groß- und Einzelhandel

Die ersten bunt bemalten Schweine wurden von Ihrem neuen Besitzer Herrn Kirchner, Farben Groß- und Einzelhandel, in Empfang genommen.

Nördlingen liegt im Nördlinger Ries, dem Einschlagskrater eines Meteoriten, der vor 15 Millionen Jahren in die Alb eingeschlagen ist. Der Krater hat einen Durchmesser von 23–25 Kilometer; sein Rand ist ringsum als Hügelkette sichtbar.

Schon von Weitem sieht man das Wahrzeichen der Stadt, den 90 Meter hohen „Daniel“, wie der Glockenturm der spätgotischen Hallenkirche St. Georg genannt wird. Von diesem Turm erschallt übrigens täglich fünfmal der Türmer-Ruf „So, G'sell, so“, was soviel wie „Spitzbube“ bedeutet (Legende).

Nördlingen wird von einer Stadtmauer mit 5 Toren, 16 Türmen und 2 Bastionen umgeben. Sogar der Wehrgang ist noch vollständig erhalten und kann begangen werden. Die Mauer stammt aus dem 14. Jahrhundert, wurde dann im 16. Und 17. Jahrhundert verstärkt und ausgebaut.

Nördlingen

Pressebericht in der Rieser Nachrichten

Glücksschweine vor St. Georg

Bildergalerie: Ankunft in Nördlingen

Nördlingen läßt die Sau raus, Augsburger Allgemeine

Eine Stadt im Glück, Heidi Kaellner

220 Schwein bevölkern meine Stadt, Hallo Hund

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Künstlerschwein für "buten un binnen"

Bemaltes "buten un binnen"- Schwein für die Sendung am Sonntag, 07.02.2010 auf Radio Bremen Fernsehen

 

Ein blaues Künstlerschwein von Silke Bölts, in mitten von Schweinebildern und anderen Schweinefiguren, begleitet die Sendung "buten un binnen"- das Beste am 07.02.2010 um 19.30 Uhr. Wiederholung am 08.02.2010 um 10.30 Uhr.

"buten un binnen"- Schwein, Radio Bremen

buten un binnen hat Schwein

Es gibt Menschen, die sind mit ihrem Schwein eng befreundet. Das Schwein an sich ist treu, gewitzt, reinlich und intelligent. Deshalb wird es von vielen Menschen geliebt und gehegt und nie gegessen. Warum Schweine sich manchmal wie Claudia Schiffer benehmen, das erfährt Moderatorin Ulla Hamann von Sabine Duda, der Gründerin des ersten Tierheims für Schweine, und der Schweinemalerin Heidi Schulze-Eickenbusch.

...zur Sendung...

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Bunte Figuren stehen jetzt in Shanghai

Silke Bölts betreibt die "Kleine Werkstatt" in Bad Zwischenahn- Ihre Werke sind Sammlerobjekte

Pressebericht vom 23.01.2010 in der NWZ

Seit 1999 malt die 35- Jährige. Die Idee zu den Tierfiguren wurde aus einer Notlage heraus entwickelt. Mittlerweile sind die Tiere heiß begehrt.

von Inka Bodmann

Bad Zwischenahn- Die Bremer Stadtmusikanten im Trikot des Fußballvereins Werder Bremen in Shanghai. Klingt unglaubwürdig? Mag sein, es stimmt aber.Die Tierplastik stammt aus der "Kleinen Werkstatt" mitten im Herzen Bad Zwischenahns und wird den Deutschen Pavillon auf dem Gelände der Weltausstellung 2010 in Shanghai zieren.

Eigendlich sind es sogar zwei Figuren, die den Weg aus dem Ammerland zur Expo in China angetreten haben. Und ihre Schöpferin Silke Bölts sieht es mit Stolz. "Es ist ein unglaubliches Gefühl, dass meine Figuren vor dem Pavillon und direkt am Bremer Stand zu sehen sein werden", staunt Silke Bölts noch immer. Dabei habe sie doch so klein angefangen.

Nach einer Ausbildung in der Gastronomie musste die 35- Jährige ihren Beruf zu Gunsten des Sohnes aufgeben. Es folgte eine Beschäftigung im Bastelvertriebshandel. "Danach habe ich zu Hause selber ein bisschen gebastelt und auf einer ganz kleinen Ladenfläche- eigentlich nur einem Fenstersims- Bilder aus dem so genannten Window-Color angeboten", erinnert sich Bölts. Aus der Fenstermalerei wurden 1999 schließlich Bilder, die sich ebenso schnell verkauften. "Ich habe gut 1500 Stück angefertigt. Wenn ich etwas mache, dann intensiv", lacht die Künstlerin. Hatte sie damit ihr kreatives Potenzial ausgeschöpft?

"Anscheinend nicht", beantwortet Bölts die Frage. Es folgte ein Abstecher in den Handel mit Gartendekorationen. Dort nahte ihr Schiksal: Die kleinen Zierschweine, allesamt fertig mit Air-Brush-Technik bemalt geliefert, zeigten kleine Macken. Eine Ausbeserung mit dem natürlichen Farbton misslang- das Schwein wurde kurzerhand blau übermalt. "Die eintönige Farbe fand ich aber blöd. Also habe ich angefangen, Sonnenblumen darauf zu malen. Das Stück wurde quasi vom Ladentisch weg verkauft", beschreibt sie die Anfänge der Profession.

Und eine Besessenheit scheint das Bemalen der niedlichen Frösche, lebensgroßen Giraffen, Kühe, Pinguine und Schweine zu sein. "Wir arbeiten hier in einem engen Team, wenn es sein muss auch rund um die Uhr", so Bölts. "Und nur so kann man Erfolg haben- wenn man sich komplett in die Arbeit vertieft."

Gemeinsam mit ihrem Ehemann, zuständig für die Logistik, einer Angestellten und bis zu fünf Aushilfen erfüllt Bölts in ihrer Werkstatt an der Peterstraße alle Kundenwünsche. Und die sind vielfältig: Einen kleinen, blauen Esel kann man entdecken, mit einer griechischen Insellandschaft. Oder einen überdimensionalen grünen Frosch mit Butterblumen und roten Glitzerherzen. Während die im Schokoladen-Design gezeichnete Kuh müßig in die Runde blickt, lackiert Silke Bölts bereits den schwarz-weißen Pinguin. Und auch ein niedliches Hündchen mit einem Portrait sei möglich, so die "Herrin der bunten Tiere".

Die Formen, entweder der Tierwelt entlehnt oder reine Fantasie, werden als Rohlinge von einem Fachbetrieb geliefert. Sie bestehen aus GFK (Polyresin mit Glasfaserflocken- oder Platten) und werden im Schleudergussverfahren erstellt. Dann beginnt Bölts ihr Werk: Mit hochwertigen Künstleracrylfarben werden die Rohlinge verziert. Zuerst mit der Grundfarbe, dann mehrfarbig gebürstet, getupft oder laviert. Auf diese Fläche folgen dann Blüten, Gesichter, Ornamente oder Landschaften. "Der Zeitaufwand variiert stark, je nach Größe und Aufwand der Malerei. Es ist aber alles Handarbeit", sagt die Malerin. So wie die Bestellung der UN für die Milleniumskampagne mit Oxfam.

"Wenn man arbeitet, gibt man alles. Professionalität und Stress bereiten mir Freude. Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt. Unsere Kreativität ist jedenfalls noch lange nicht am Ende", verspricht Silke Bölts.

NWZ- 23.01.2010

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